Handgepäck und aufgegebenes Gepäck: die Regeln, die wirklich zählen
Stand: Juli 2026 · Allgemeine Informationen. Die Richtlinien der Airlines unterscheiden sich und ändern sich immer wieder, prüfen Sie vor dem Packen daher stets Ihre Airline.
Flüssigkeiten im Handgepäck
Die weltweit gängige Regel: Behälter mit jeweils bis zu 100 ml, die alle zusammen in einen durchsichtigen, wiederverschließbaren Beutel von etwa 1 Liter passen (in den USA als "3-1-1"-Regel bekannt).
Ausnahmen: Medikamente, Babynahrung und besondere Ernährungsbedürfnisse sind in angemessenen Mengen erlaubt; melden Sie sie bei der Sicherheitskontrolle an.
Einige Flughäfen mit neuen CT-Scannern haben die Grenze gelockert, das variiert jedoch von Flughafen zu Flughafen und kann jederzeit zurückgenommen werden. Packen Sie nach der 100 ml-Regel, sofern Ihr Abflughafen nicht ausdrücklich etwas anderes angibt.
Batterien und Elektronik
Lithiumbatterien und Powerbanks gehören in die Kabine, niemals ins aufgegebene Gepäck. Schützen Sie die Kontakte von Ersatzbatterien (Originalverpackung oder Klebeband).
Bis 100 Wh pro Batterie ist in der Regel unproblematisch; 100-160 Wh erfordert die Genehmigung der Airline; über 160 Wh ist auf Passagierflügen verboten.
E-Zigaretten: nur in der Kabine, und an Bord ist das Aufladen verboten.
Größe und Gewicht des Handgepäcks
Einen weltweit einheitlichen Standard gibt es nicht. Bei klassischen Linienfluggesellschaften sind etwa 55 × 40 × 23 cm und 7-10 kg üblich, Billigairlines verkaufen jedoch kleinere Tarifstufen und messen tatsächlich am Gate; genau dort entstehen die überraschenden Gebühren.
Ein "persönlicher Gegenstand" bedeutet meist eine Tasche für den Platz unter dem Vordersitz, etwa 40 × 30 × 20 cm. Prüfen Sie vor dem Packen die genauen Maße für Ihren Tarif auf der Website der Airline.
Aufgegebenes Gepäck und Ihre Rechte
In der Economy ist, wo Gepäck inbegriffen ist, üblicherweise ein Gepäckstück bis 23 kg enthalten; viele Tarife verkaufen Gepäck inzwischen separat.
Verlorene, beschädigte oder verspätete Koffer sind auf den meisten internationalen Flügen durch das Montrealer Übereinkommen abgedeckt: Die Haftung der Airline reicht bis etwa 1,288 SDR (rund $1,700) pro Fluggast.
Die Fristen sind streng und müssen schriftlich gewahrt werden: Schäden innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt des Gepäcks melden, Ansprüche wegen verspäteten Gepäcks innerhalb von 21 Tagen nach dessen Rückgabe. Erstatten Sie noch vor dem Verlassen der Gepäckhalle eine Schadensmeldung (PIR) am Gepäckschalter des Flughafens.
Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information. Maßgeblich ist immer die veröffentlichte Richtlinie Ihrer Airline, prüfen Sie sie vor jeder Reise.